Elektrotechnik

Verordnung über die Berufsausbildung in den industriellen Elektroberufen
vom 24. Juli 2007 (Auszug)

Ausbildungsdauer
 
  1. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre.
  2. Auszubildenden, denen der Besuch eines nach landesrechtlichen Vorschriften eingeführten schulischen Berufsgrundbildungsjahres nach einer Rechtsverordnung gemäß § 29 Abs. 1 des Berufsbildungsgesetzes als erstes Jahr der Berufsausbildung anzurechnen ist, beginnen die betriebliche Ausbildung im zweiten Ausbildungsjahr.
 
Ausbildungsberufsbild
 
  1. Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die folgenden Qualifikationen:
    1. Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
    2. Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
    3. Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
    4. Umweltschutz,
    5. Betriebliche und technische Kommunikation,
    6. Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse,
    7. Montieren und Anschließen elektrischer Betriebsmittel,
    8. Messen und Analysieren von elektrischen Funktionen und Systemen,
    9. Beurteilen der Sicherheit von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln,
    10. Installieren und Konfigurieren von IT-Systemen,
    11. Beraten und Betreuen von Kunden, Erbringen von Serviceleistungen,
    12. Technische Auftragsanalyse, Lösungsentwicklung,
    13. Installieren und Inbetriebnehmen von elektischen Anlagen,
    14. Konfigurieren und Programmieren von Steuerungen,
    15. Instandhalten von Anlagen und Systemen,
    16. Technischer Service und Betrieb.
    17. Geschäftsprozesse und Qualitätsmanagement im Einsatzgebiet.
  2. Die Qualifikationen nach Absatz 1 sind in einem der folgenden Einsatzgebiete anzuwenden und zu vertiefen:
    1. Energieverteilungsanlagen/-netze,
    2. Gebäudeinstallationen/-netze,
    3. Betriebsanlagen, Betriebsausrüstungen,
    4. Produktions-/verfahrenstechnische Anlagen,
    5. Schalt- und Steueranlagen,
    6. Elektrotechnische Ausrüstungen.
     
Das Einsatzgebiet wird vom Ausbildungsbetrieb festgelegt. Andere Einsatzgebiete sind zulässig, wenn in ihnen die Qualifikationen nach Absatz 1 vermittelt werden können.


<< zurück zur Übersicht